Diskussionen in Strausberg

21.11.2017

Zur Mitgliederversammlung in Strausberg waren Unterbezirksvorsitzende Simona Koss und ich dazugebeten worden, um den vergangenen Wahlkampf auszuwerten und auch kritisch zu hinterfragen. Die Zahlen haben gezeigt, dass ich als Person, also mit der Erststimme, mehr Stimmen erreicht habe, als die SPD an sich. Aber es hat nicht gereicht, ich habe nicht gegen die Stimmung gegen die großen Parteien ankämpfen können. Die Themen der SPD waren nicht klar genug formuliert. Nein, sagen wir es deutlich: Wichtige Themen wie Sicherheit, Zukunft der Arbeit, der Pflege, der Energie oder der Landwirtschaft kamen kaum vor. Auch in Strausberg wurde wieder schnell klar: Lasst uns den Menschen "aufs Maul schauen", der Basis zuhören – und offene Türen in alle Ebenen der Partei haben, sonst wird das nichts mit dem Umschwung, den die SPD dringend braucht. Wir haben darüber diskutiert, wie sich die Basis im Ort stärker aufstellen kann, oft reicht die Arbeit im Stadtparlament nicht aus, um in der Stadt vielschichtig wahrgenommen zu werden. Ich habe eigene Event-Formate, Feste und mehr Zusammenarbeit mit Vereinen vorgeschlagen, was gut aufgenommen wurde.

Auch die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften im Kreis müssen wir prüfen: Wenn ich, wie in diesem Jahr in Strausberg, mir einen Platz auf der Bühne der Gewerkschaften erst "erkämpfen" muss, anstatt als einer der ersten gefragt zu werden als Sozialdemokrat, dann läuft da etwas schief in der Region, wir brauchen mehr Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. Es wird eine spannende Zeit - zu sehen, wie sich die SPD in der Region entwickelt.

 

 

 

 

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© 2016-2018 Stephen Ruebsam

 

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